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Porträt Jogi Löw

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Joachim „Jogi“ Löw hat sich in den letzten Jahren enorm entwickelt, jedoch sein Wesen nie verändert. Er ist nett, ruhig und heute eine der besten Trainer im Fußballgeschäft. Eine Entwicklung, die – rückblickend – überrascht.

Seine Karriere als Fußballer

Joachim Löw erblickte am 3. Februar 1960 das Licht der Welt. Aufgewachsen in Schönau im Schwarzwald, spielte er für die Ortsvereine FC und TuS 1896, bevor er zu Eintracht Freiburg ging und danach zum Lokalrivalen SC wechselte. 1978 – Löw ist gerade einmal 18 Jahre alt – beginnt seine Profikarriere. Er wird Rekordschütze des SCF (Zweite Liga; 81 Tore), wechselt in die Bundesliga und wird zunächst beim VfB Stuttgart (1980/81), danach bei Eintracht Frankfurt (1981/82) und in weiterer Folge beim Karlsruher SC (1984/85) unter Vertrag genommen. Er kommt auf insgesamt 52 Bundesliga-Einsätze und erzielt 7 Tore. Der Stürmer kehrt 1985 nach Freiburg zurück, erzielt in 116 Spielen 38 Treffer und beendet im Jahr 1995 seine aktive Karriere beim FC Frauenfeld.

Deutschland, Türkei, Österreich

Jogi Löw wird Co-Trainer beim VfB Stuttgart und übernimmt, nachdem Rolf Fringer zurückgetreten ist, die alleinige Verantwortung. 1997 holt er mit dem VfB Stuttgart den DFB-Pokal und erreicht im Jahr 1998 das Europacup-Finale. 1998 wechselt er in die Türkei, wird Trainer bei Fenerbahce Istanbul, kommt aber 1999 wieder nach Deutschland (Karlsruher SC). Nach einem einjährigen Gastspiel bei Adanaspor, wird Löw Trainer beim FC Tirol Innsbruck und feiert seinen ersten Meistertitel im Jahr 2002. Bevor Löw als Co-Trainer der deutschen Nationalmannschaft bestellt wurde, trainierte er von 2002 bis 2004 die Wiener Austria. Seit 1. August 2006 ist Löw Cheftrainer der deutschen Mannschaft.

Löw übernimmt Deutschland

2008 der erste Erfolg: Deutschland wird Vize-Europameister (1:0 Niederlage gegen Spanien). Bei der Weltmeisterschaft 2010 belegen die Deutschen Platz 3; 2012 scheitert das deutsche Team im Halbfinale der Europameisterschaft gegen Italien. Löw, der oftmals für seine zu freundliche Art kritisiert wurde, lässt sich nicht beirren. Die Deutschen fahren als Außenseiter zur Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien und können, nach einem legendären 7:1 gegen Brasilien im Halbfinale, Argentinien im Finale mit 1:0 (nach Verlängerung) besiegen und sich den vierten WM-Titel holen.

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