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Zverevs Erinnerung: Nach Niederlage zum Augenarzt

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Frankfurt/Main – Nach seinem souveränen Auftritt im Davis Cup erinnerte sich Weltklasse-Tennisspieler Alexander Zverev an eine «lustige Geschichte» zurück.

Als er 15 Jahre alt war, hatte er gegen den Ungarn Peter Nagy einmal in Florida verloren. Das Ergebnis seines deutlichen 6:2, 6:2 am Freitag in Frankfurt am Main gegen den gleichen Gegner war dem Hamburger lieber – aber die Niederlage von damals hatte auch einen positiven Effekt: «Nach dem Match bin ich zum ersten Mal zum Augenarzt gegangen. Seitdem spiele ich mit Kontaktlinsen. Vielen Dank, dass ich das Match verloren habe», erzählte der 21-Jährige schmunzelnd.

Er habe als Jugendlicher auch schon vor diesem Duell Probleme mit der Sicht gehabt, gerade wenn es dunkel war. In der Partie gegen Nagy wurde es damals so dunkel, dass die beiden unter Flutlicht spielten. «Dann habe ich den dritten Satz verloren, weil ich den Ball nicht gesehen habe», erklärte der Hamburger – und ging anschließend sein Augen-Problem an. Anders als sein Kontrahent gelang Zverev in den vergangenen Jahren der Aufstieg in die Weltspitze, Nagy wird momentan nicht in der ATP-Weltrangliste geführt.

Zu Beginn des zweiten Tages (12.00 Uhr/DAZN) im Davis-Cup-Duell mit den Ungarn wird der deutsche Spitzenspieler nur zuschauen und dem Doppel Jan-Lennard Struff und Tim Pütz die Daumen drücken. Struff und Pütz können den entscheidenden Punkt zum Erreichen der neuen Finalrunde sichern. Ihre Gegner: Nagy und Gabor Borsos. Möglicherweise wird Zverev dann noch einen zweiten Auftritt vor dem Frankfurter Publikum haben. Bislang ist der Weltranglisten-Dritte für das Einzel nominiert. Änderungen in der Aufstellung sind aber möglich.

Fotocredits: Arne Dedert
(dpa)

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