Basketball

Ulm, Bamberg und Bayern feiern gelungenen Rückrundenstart

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Bonn – Die Basketballer von ratiopharm Ulm, Brose Bamberg und des FC Bayern sind mit souveränen Siegen in die Bundesliga-Rückrunde gestartet.

Tabellenführer Ulm gewann deutlich mit 114:83 gegen Science City Jena. Bamberg setzte sich drei Tage nach dem Euroleague-Erfolg über den FC Barcelona auch in der Liga bei den Telekom Baskets Bonn klar mit 85:70 durch. Mit dem dritten Ligasieg in Serie hält der deutsche Meister den Verfolger aus München, der tags zuvor 75:65 bei den MHP Riesen Ludwigsburg gewann, auf Distanz.

Ulm blieb auch im 17. Saisonspiel ungeschlagen und festigte seine Tabellenführung. Bester Werfer für die Gastgeber war Raymar Morgan mit 34 Punkten, für Jena erzielte Ermen Reyes-Napoles 16 Zähler. Die Schwaben waren von Anfang an überlegen und spielten sich früh einen klaren Vorsprung heraus. Trotz einer schwächeren Leistung in der zweiten Halbzeit reichte es am Ende zum deutlichen Sieg.

Bei Bamberg war Leon Radosevic mit 22 Zählern bester Werfer. «Wir wussten, dass Bonn zuhause sehr stark ist, deshalb war es wichtig, dass wir einen guten Start hatten», sagte Nationalspieler Daniel Theis bei Telekom Basketball. «Wir haben wirklich gelernt von den vielen knappen Spielen. Es ist immer jemand anders, der das Team trägt – das war heute Leon.»

Mit einem 15:0-Lauf setzten sich die Bamberger vom Ende des ersten Viertels an ab, für Bonn reichte auch eine 33-Punkte-Gala des früheren Bambergers Ryan Thompson nicht zum Coup. «Die persönlichen Statistiken sind egal, Bamberg ist einfach ein großartiges Team», gratulierte der Amerikaner seinem Ex-Club fair.

Wie Bamberg zeigte auch München nach einem umkämpften ersten Viertel in Ludwigsburg eine konzentrierte Vorstellung. Der zuletzt angeschlagene Danilo Barthel kehrte ins ersatzgeschwächte Bayern-Team zurück und überzeugte direkt mit 18 Punkten. «Es war sehr kraftraubend. Ich bin gesundheitlich immer noch nicht fit», sagte der Nationalspieler.

ALBA Berlin setzte seine Siegesserie fort. Der Hauptstadtclub gewann bei Aufsteiger Rasta Vechta nach deutlicher Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit mit 80:69 das insgesamt achte Ligaspiel nacheinander. Die Berliner bleiben damit auf dem fünften Rang und liegen klar auf Playoffkurs. Das bisherige Sensationsteam medi Bayreuth kassierte hingegen bei den Basketball Löwen Braunschweig eine überraschende 63:82-Niederlage und liegt nur noch einen Sieg vor Berlin.

Fotocredits: Tobias Hase
(dpa)

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