Wintersport

Ski-Star Shiffrin dominiert auch Slalom-Finale

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St. Moritz (dpa) – Mikaela Shiffrin ist auch beim Weltcup-Finale in St. Moritz in einer eigenen Slalom-Liga gefahren und geht als klare Torlauf-Dominatorin in die Vorbereitung auf die WM-Saison 2016/17.

Im letzten Rennen des Winters distanzierte die US-Skirennfahrerin die zweitplatzierte Veronika Velez Zuzulova aus der Slowakei um famose 2,03 Sekunden. Auf Platz drei landete die Schwedin Frida Hansdotter. Diese hatte von einem zweimonatigen Ausfall Shiffrins wegen einer schweren Knieverletzung profitiert und gewann die Disziplinwertung. Am Samstag war sie 2,31 Sekunden langsamer als Shiffrin.

«Ich kann es selbst kaum glauben, wenn ich ins Ziel komme und die Zeit erblicke», sagte Shiffrin im ORF. «Jetzt bin ich bereit für die Sommer-Vorbereitung und werde schauen, dass ich noch besser werde.» Für die Konkurrenz verheißt die Ankündigung nichts Gutes, ist an die inzwischen 21-Jährige doch seit einem Jahr kein Herankommen.

Die amerikanische Weltmeisterin und Olympiasiegerin gewann im WM-Ort von 2017 nämlich ihr fünftes Saisonrennen und baute die famose Siegesserie im Weltcup auf acht Siege in den vergangenen acht Starts aus. Seit der Heim-WM im Februar 2015 ist Shiffrin im Torlauf ungeschlagen. Sie war als Mit-Favoritin auf den Gesamtweltcup in die Saison gestartet. Eine schwere Knieverletzung im Dezember und zwei Monate Pause machten die Hoffnungen auf die große Kristallkugel und auch den kleinen Pokal für die Slalom-Wertung dann aber zunichte.

Die deutschen Slalom-Spezialistinnen verpassten auch im zehnten Rennen der Saison einen Platz in den Top Ten. Lena Dürr wurde Zwölfte und feierte damit immerhin ihren besten Saisonrang. Christina Geiger landete auf dem 15. Platz. Junioren-Weltmeisterin Elisabeth Willibald hatte im ersten Durchgang eingefädelt und war ausgeschieden.

Jeweils elfte Plätze von Geiger im Dezember in Are und der nicht für das Finale qualifizierten Maren Wiesler im Januar in Santa Caterina waren die besten Ergebnisse der deutschen Technikerinnen.

Fotocredits: Gian Ehrenzeller

(dpa)