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Naomi Osaka bestverdienende Sportlerin der Welt

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New York – Sie stand auf Platz eins der Tennis-Weltrangliste, hat zwei Grand-Slam-Turniere gewonnen – und ist jetzt auch die Nummer eins im Finanz-Ranking.

Die Japanerin Naomi Osaka hat laut «Forbes»-Liste der bestverdienenden Sportlerinnen der Welt ihre US-amerikanische Kontrahentin Serena Williams abgelöst. Nach einer Schätzung des US-Wirtschaftsblattes verdiente die 22 Jahre alte Osaka in den vergangenen zwölf Monaten insgesamt 37,4 Millionen US-Dollar und damit 1,4 Millionen Dollar mehr als Serena Williams.

Die 23-malige Grand-Slam-Siegerin hatte in den vergangenen vier Jahren die Liste angeführt. Beide Athletinnen übertrafen auch die bisherige Jahresbestmarke von 29,7 Millionen Dollar der mittlerweile zurückgetretenen Russin Maria Scharapowa aus dem Jahr 2015.

Die «Forbes»-Liste basiert auf Recherchen der Redakteure des Magazins und auf Schätzungen und gilt als zuverlässig. In die Berechnungen fließen Preisgelder, Gehälter und Bonuszahlungen ein. Hinzu kommen Sponsoren-Einkünfte, Antrittsgelder und Lizenzgebühren für Marketing-Produkte. Nach Angaben der Damen-Organisation WTA verdiente Osaka bislang ein Karriere-Preisgeld von 14,6 Millionen Dollar. Sie hatte 2018 die US Open und 2019 die Australian Open gewonnen.

Aktuell ist die Tennis-Saison wegen der Coronavirus-Pandemie seit Anfang März unterbrochen und wird bis mindestens Mitte Juli aussetzen. Eine Verlängerung der Pause gilt aber als sicher. Die deutsche Tennisspielerin Julia Görges glaubt nicht mehr an eine Fortsetzung des offiziellen Spielbetriebs in diesem Jahr.

«Ich sag mal so: Wir sind ein komplett internationaler Sport, in dem Spielerinnen und Spieler aus allen Ländern zusammenkommen müssen. Ganz logisch und normal betrachtet in Sachen Reisefreiheit: Ich wäre ziemlich überrascht, wenn dieses Jahr noch irgendein Turnier stattfinden wird», sagte die 31-Jährige, die in Regensburg lebt, der «Süddeutschen Zeitung». Dies sei ihre «persönliche Meinung», sagte Görges. «Deshalb bin ich da relativ entspannt. Wir werden schon irgendwann den Gong kriegen, wenn es losgeht.»

Fotocredits: Dave Hunt
(dpa)

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