Leichtathletik

IAAF: Startrecht für acht russische Leichtathleten

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Monte Carlo – Hammerwerfer Sergej Litwinow zählt zu den weiteren acht Leichtathleten aus Russland, die unter neutraler Flagge bei der WM im August in London antreten dürfen. Litwinow startete von 2008 bis 2010 für Deutschland und erreichte in dieser Zeit den Endkampf bei der WM 2009 in Berlin.

Wie der Weltverband IAAF mitteilte, erhielten die Starterlaubnis zudem Ilja Iwaniuk (Hochsprung), Alena Lutkowskaja (Stabhochsprung), Danil Lisenko (Hochsprung), Sofia Palkina, Waleri Pronkin (beide Hammerwurf), Wladislaw Sarajkin (Gehen) und Jekaterina Sokolenko (3000 Meter Hindernis).

Der heute 31 Jahre alte Litwinow startete einst für den VfB Komet Bremen und die LG Eintracht Frankfurt. 2009 gewann der Sohn des gleichnamigen Olympiasiegers von 1988 und zweimaligen Weltmeisters den deutschen Meistertitel. Bei der WM 2015 in Peking erreichte er für Russland den fünften Platz.

Nach Aufdeckung des flächendeckenden Dopings in Russland und der Suspendierung des nationalen Leichtathletik-Verbandes durch die IAAF hat Litwinow sich kritisch zum Sportbetrug in seinem Land geäußert.

Die Anti-Doping-Prüfkommission hatte zuletzt 63 Startrechtanträge geprüft und acht weitere genehmigt. Insgesamt hat die IAAF in diesem Jahr 47 Anträgen stattgegeben, von denen neun speziell für die Teilnahme an der U18-WM und zwei an der U20-EM genehmigt wurden.

Fotocredits: Jean-Christophe Bott
(dpa)

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