Leichtathletik

IAAF: 5000 Dopingtests in zehn Monaten vor Leichtathletik-WM

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Frankfurt/Main – Der Leichtathletik-Weltverband IAAF hat ein umfangreiches Doping-Kontrollprogramm vor den Weltmeisterschaften in London initiiert, die an diesem Freitag beginnen.

Unter der Führung der Integritätskommission der IAAF und des britischen Leichtathletik-Verbandes wurden in den zehn Monaten vor der WM rund 2000 Blut- und 3000 Urin-Trainingskontrollen veranlasst. Dies teilte die IAAF am Montag mit.

Außerdem wurden weitere 600 Blutkontrollen für den biologischen Pass und zur Entdeckung verbotener Substanzen wie das Wachstumshormon HGH genommen. 600 Urintests sind während der WM-Wettkämpfe im Olympiastadium von London geplant, um illegale Mittel wie Steroide oder das Blutdopingmittel EPO aufzuspüren. «Die Integritätskommission ist froh, so ein umfassendes, intelligentes Anti-Doping-Programm für die WM machen zu können», sagte der Kommissionsvorsitzende David Howman.

Die IAAF wies zudem daraufhin, dass bei den Nachanalysen der Dopingproben seit der WM 2005 in Helsinki insgesamt 27 positive Fälle entdeckt wurden.

Fotocredits: Diego Azubel
(dpa)

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