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Das bringt der Tag bei der Tour de France

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Vittel – Das Kräftemessen der Stars steht auf dem Programm. Bei der ersten Bergankunft der diesjährigen Tour de France auf der Planche des Belles Filles wird eine Attacke des dreimaligen Toursiegers Chris Froome erwartet. Auch der bergfeste Emanuel Buchmann hofft auf einen guten Tag.

DIE STRECKE

Auf den nur 160,5 Kilometern zwischen Vittel und der 1035 Meter hohen Planche des Belles Filles in den Vogesen wird ein großes Spektakel erwartet. Auf dem 5,9 Kilometer langen Schlussanstieg dürfte es zugehen wie beim Austieg nach L’Alpe d’Huez. Froome wird versuchen, schon die ersten Signale für seinen vierten Toursieg zu geben.

DIE FAVORITEN

Die erfolgreiche Taktik des Titelverteidigers Froome war in den Jahren zuvor: Attacke am ersten Berg. Auch diesmal könnte es der Brite versuchen. Schon im Auftakt-Zeitfahren in Düsseldorf konnte er sich über 14 Kilometer einen nicht unerheblichen Vorsprung vor den Hauptkonkurrenten erarbeiten. Richie Porte, Nairo Quintana und Alberto Contador sind gewarnt – sie sind auf den Froome-Angriff in den Vogesen vorbereitet.

DIE DEUTSCHEN

Die deutschen Sprinter, einschließlich Etappensieger Marcel Kittel, haben einen kleinen Ruhetag vor sich. die Hoffnungen ruhen auf Ex-Meister Emanuel Buchmann vom Erfolgsteam Bora-hansgrohe. Er muss in erster Linie seinen Co-Kapitän Rafal Majka beschützen. Der starke Pole hat das Zeug, am Berg mit den Besten mitzuhalten. Wenn Buchmann dem Tempo standhält – und daran besteht nach seiner Vorstellung bei der Tour-Generalprobe Dauphiné eigentlich kein Zweifel – könnte er seinen Platz im Gesamtklassement verbessern.

DAS GELBE TRIKOT

Geraint Thomas kann auch klettern. Aber sollte sein Chef Froome alles auf eine Karte setzen und gewinnen, wäre der dreifache Toursieger ein heißer Kandidat auf Gelb.

DER AUSGESCHLOSSENE:

Einer ist bei der fünften Etappe nicht mehr dabei. Doppel-Weltmeister Peter Sagan wurde nach seiner Ellbogenattacke gegen den Briten Mark Cavendish beim Schlusssprint in Vittel ausgeschlossen.

Fotocredits: Peter Dejong
(dpa)

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