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Wenn der Laufschuh drückt: Das sollten Sie nun tun

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Wohl jeder Läufer kennt Blasen an seinen Füßen. Oft führen enge und neue Schuhe, Einlagen und Nähte zu diesen Hautverletzungen. Blasen sind nicht nur schmerzhaft – sie können auch zu schmerzhaften Wunden führen.

Wie eine Blase entsteht

Eine Blase am Fuß entsteht, wenn eine bestimmte Hautstelle durch den Schuh auf Dauer belastet und gereizt wird. Die Haut reagiert auf Druck und Reiz, indem die unteren Schichten Gewebeflüssigkeiten absondern, die sich unter der Haut sammeln und schließlich zur Blase führen. Zunächst fühlt sich eine entstehende Blase an, als habe man einem Stein im Schuh. Wenig später kann die ausgebildete Blase mit großen Schmerzen verbunden sein. Platzt die Blase sogar auf, kann es zu Entzündungen mit weiteren Komplikationen kommen. Experten raten daher, das Training sofort abzubrechen, wenn man eine entstehende Blase am Fuß bemerkt.

SOS: Behandlung einer Blase

Freilich ist es nicht immer möglich, das Training zu beenden, weil man eine Blase bemerkt. Wenn man gerade weit vom nächsten Ort entfernt ist oder mitten im Marathonlauf, ist es keine Lösung, nicht weiterzulaufen. Oft hilft es, die betroffene Hautstelle weiträumig mit Leukoplast abzudecken, sodass sich die Blase nicht ausweiten kann. Spezielle Blasenpflaster verfügen über ein Polster und enthalten Wirkstoffe, die die Wundheilung beschleunigen – weitere Infos hierzu erhalten Sie auch auf hansaplast.de. Der herkömmliche Tipp die Blase aufzustechen, ist mit Vorsicht zu genießen. Auf jeden Fall sollte man eine desinfizierte Nadel verwenden, sonst droht eine Blutvergiftung. Durch das Aufstechen kann die Blasenflüssigkeit ablaufen, in vielen Fällen werden dadurch die Beschwerden gelindert. Die schlaffe Haut sollte man allerdings nicht entfernen, da sie die Wunde vor Infektionen schützt.

Barfuß gehen beugt Blasen vor

Bis zur Entstehung einer Blase muss es gar nicht kommen, wenn man ein paar Tipps beherzigt. Neue Schuhe sollte man zunächst mit mäßiger Belastung einlaufen. So kann der Schuh sich an den Fuß anpassen. Störende Druckstellen verschwinden. Wer dennoch feststellt, dass es immer wieder an gewissen Problemstellen zu Blasen kommt, kann diese Stellen vor dem Training mit Tape-Pflaster versorgen. Auf ganz natürlich Art und Weise beugt eine gesunde, abgehärtete Fußhaut der Blasenbildung vor – das Rezept für die gesunde Haut: regelmäßig barfuß gehen.

Foto: ThinkStock, iStock, Gajus

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