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Sport: Keine Angst vor Verspannung

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Eine der häufigsten und ärgerlichsten, wenn auch eher harmlosen, Verletzungen bei Sportlern ist die Muskelverspannung. Die Verspannung ist vor allem deswegen besonders ärgerlich, weil sie von weiterer sportlicher Betätigung abhält, schmerzt und einen normalen Bewegungsablauf temporär nicht mehr zulässt. Dabei lässt sich auch hartnäckigen Verspannungen vorbeugen und entgegen wirken.
Frau läuft durch den Park

Vorsicht ist besser als Nachsicht

Um eine gezielte Vorbeugung gegen Muskelverspannungen aufzubauen, lohnt es sich, zu wissen, wie diese Verspannungen entstehen. Gerade wer häufiger unter Verspannungen leidet, sollte seinen Alltag nach möglichen Problemquellen durchforsten.

Die wohl häufigsten Ursachen für Muskelverspannung sind falsche Bewegungen und falsche Haltungen. Gar nicht unbedingt beim Sport, sondern vor allem beim Sitzen entstehen leicht Verspannungen in Lenden- oder Nackenwirbelsäule. Besonders längeres Sitzen am Computer, verkrampfte Haltungen oder Beugen gen Bildschirm verursachen Spannung in den Muskeln. Kommt nun noch Sport mit Fehlstellung (O- oder X-Beine wirken stark auf die Wirbelsäule) hinzu, verstärken sich die Faktoren gegenseitig.

Im Büro hilft oft schon ein ergonomischerer Arbeitsplatz. Eine bessere Rückenlehne, ein gepolsterter Sitz oder sogar ein erhöhter Schreibtisch zum Arbeiten im Stehen bieten beste Voraussetzungen für gesundes Arbeiten. Auch einige Schritte durch das Büro, regelmäßiges Strecken und Dehnen beugen Verletzungen vor.

Wer trotz Fußfehlstellung weiter Sport betreiben möchte, kommt um eine gezielte Laufanalyse nicht herum. Dies bieten nicht nur Orthopäden, sondern auch Sportfachgeschäfte. Eine gezielte Schuhwahl gleicht die Fehlstellung aus, auch Einlegesohlen bringen Fuß (und damit Wirbel) wieder in eine neutrale Haltung. Trotz achtsamen Verhaltens kann es natürlich zu Verspannungen beim Sport kommen. Unvorhersehbare Bewegungsabläufe und die Kälte im Winter sind Risikofaktoren.

Ver- und Entspannung

Sind die Muskeln erst einmal verspannt, bedeutet dies in den meisten Fällen eine kleine Zwangspause. Sonst verspannt sich der Körper aus einer Schonhaltung heraus oft noch mehr. Eine Wärmebehandlung wirkt zusätzlich beschleunigend für die Behandlung. Konkret bedeutet dies Badewanne oder Sauna, auch ein Heizkissen vor dem Schlafengehen – all diese kleinen Mittel bewirken schnelle Besserung. Für den Alltag empfehlen sich Wärmepflaster, wie auf der Seite abc-pflaster.de vorgestellt. Diese können ganz einfach unter der Kleidung getragen werden und spenden über den Tag verteilt Wärme, ohne den Alltag einzuschränken.

Natürlich empfiehlt sich eine kurze, sportliche Pause, aber Sportarten wie Yoga oder Tai Chi wirken durch ihre Tiefendehnung entspannend auf die Muskulatur. Sind gewisse Muskelgruppen häufiger betroffen, empfiehlt sich außerdem eine gezielte Kräftigung.

Trotz Verspannung nicht verzagen

Egal ob Freizeitsportler oder Topathlet, eine Muskelverspannung ist ärgerlich und schmerzhaft. Mit guter Vorbeugung lässt sich das Risiko zwar senken, doch auch unter besten Bedingungen können besonders beanspruchte Muskeln verspannen. Ist es dann erst einmal so weit, sorgt Wärme für schnelle Rehabilitation – so lässt sich der Körper auch schnell wieder ins Gleichgewicht bringen!

Foto: Fotolia, 35147507, Maridav

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