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Schluss mit lustig: HSV kämpft gegen den Abstieg

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Der HSV steht aktuell nach der Hinrunde der Saison 2014/2015 lediglich auf dem 14. Platz und nur zwei Zähler vor einem direkten Abstiegsplatz. Dazu klappt es beim Hamburger SV offensiv überhaupt nicht. Nur neun Tore hat der Abstiegskandidat geschossen und dies in insgesamt 17 Partien. Coach Zinnbauer stellt deshalb sein Trainingsprogramm in der Winterpause auf eine neue Härte um.


Kämpferischer Zinnbauer lässt morgens antanzen

Nicht nur der Tabellenplatz, auch die Wettquoten auf den Absteiger Hamburger SV stimmen bedenklich – dies können Sie auch hier nachlesen. Der HSV, alter Dino der Bundesliga und einziger Klub, der seit Gründung der Liga dabei ist und niemals abstieg, steht aktuell mit dem Rücken zur Wand. Trainer Josef Zinnbauer hat darum das Trainingsprogramm seiner Profis in der Winterpause auf ein Ganztagsprogramm umgestellt. Es besteht Anwesenheitspflicht für alle Profis um 7.30 Uhr auf dem Trainingsgelände am Volkspark. Nachdem gelaufen wurde, frühstücken die Profis des HSV gemeinsam um 10 Uhr, um dann die erste Einheit zu absolvieren.

Änderungen beim HSV-Personal?

Der Stuhl des Coaches scheint relativ sicher. Es macht den Eindruck, als habe er die volle Rückendeckung des Vereins. Jedoch werden beim Spiel-Personal Veränderungen eintreten. Es geht vor allem um die Abgänge einiger einstiger Leistungsträger wie Marcell Jansen, Tolgay Arslan und Ivo Ilicevic. Bis zum Auftakt der Rückrunde am 31. Januar beim 1. FC Köln stehen dazu noch vier Testspiele und das Trainingslager in Dubai an. Abstiegskampf pur ist derzeit das bestimmende Thema beim HSV. Ganztägig müssen die Profis ran, um zu beweisen, dass sie in der Rückrunde bereit sind, alles für den HSV zu geben, damit das Desaster eines ersten Abstiegs aus der Bundesliga ausbleibt. Neben der Maßnahme zur disziplinierten Ganztagesarbeit schaut sich der HSV deshalb zudem nach einem starken Offensiv-Allrounder um.

Kein Abstieg für den HSV?!

Die Quoten der Sportwettenanbieter bewegen sich bei etwa 5.00 für alle, die auf einen Abstieg des norddeutschen Traditionsklubs setzen. Diese Quote ist nicht besonders hoch und zeigt, in welchen Nöten sich der Bundesliga-Dino befindet. Die Maßnahmen des Coaches Zinnbauer sind verständlich. Nur ob sie greifen, das wird sich noch zeigen müssen. Großes Interesse besteht aktuell an Zdravko Kuzmanovic, der einst für den VfB Stuttgart spielte und derzeit in Diensten von Inter Mailand steht. Er könnte die erhoffte Verstärkung für die Offensive sein, die in der Hinrunde deutlich mehr als neun Tore erzielen muss.

Artikelbild: via Wikimedia Commons (gemeinfrei)

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