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Miami: Lisicki weiter – Kiefer raus

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Sabine Lisicki hält beim Turnier in Miami die deutsche Fahne hoch. Die Berlinerin setzte sich in der zweiten Runde gegen Mariya Koryttseva aus der Ukraine souverän mit 6:1 und 7:5 durch. Im Achtelfinale trifft die 18-Jährige auf die an Nummer fünf gesetzte Anna Chakvetadze. Die Russin hatte ihr Zweitrunden-Match gegen Tamira Paszek aus Österreich mit 6:3, 6:2 gewonnen. Lisicki ist die letzte deutsche Teilnehmerin.

Aber auch bei den Herren mussten alle Deutschen bereits die Koffer packen. Als Letzten erwischte es Nicolas Kiefer. Er hatte gegen den Spanier Rafael Nadal beim 2:6, 4:6 keine Chance.

„Konnte nichts machen“
„Anderthalb Sätze hat er alles getroffen. Ob ich hinten blieb oder nach vorne ging, ich konnte nichts machen. Das muss ich akzeptieren“, sagte Kiefer: „Am Ende war ich dann zwar besser dabei, aber da hat er einfach die wichtigen Punkte gemacht.“

Doch Kiefer konnte der Pleite gegen den Weltranglisten-Zweiten durchaus was Positives abgewinnen. „Ich muss auch schauen, wo ich vor zwei, drei Wochen stand. Super, dass ich ein solches Match mitnehmen konnte. Ich brauche mehr solche Partien, gerade von den Spielen gegen Nadal, Federer oder Djokovic kann ich sehr viel profitieren.“

Revanche im Davis Cup?
Eine erneute Partie gegen Nadal könnte dabei schnell wieder auf dem Programm stehen. In zehn Tagen (11. bis 13. April) kommt es zum Davis-Cup-Viertelfinale gegen Spanien in Bremen. Zwar wird Davis-Cup-Kapitän Patrik Kühnen seine Nominierungen für das das Duell erst am Dienstag bekannt geben, doch Kiefer geht davon aus, dass er mit von der Partie sein wird.

Auf die Frage, ob er denn wisse, ob er im Kader steht, antwortete Kiefer mit einem vielsagenden Grinsen: „Ja, das weiß ich. Ich gehe schon davon aus, dass ich dabei bin.“ Vielleicht klappt es ja dann mit der Revanche.

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