Basketball

Funktionär Andres: Fleming nur bis 2017 Bundestrainer

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Gießen – Basketball-Bundestrainer Chris Fleming wird nach der Europameisterschaft im kommenden Jahr nicht mehr deutscher Nationaltrainer sein.

«Da Chris in der NBA als Co-Trainer fungiert, kann er 2017 aufgrund der Zeitfenster gar kein Trainer mehr bei uns sein», erklärte Armin Andres, Vizepräsident Leistungssport im Deutschen Basketball Bund (DBB), in einem Interview mit der «Gießener Allgemeine».

Man plane zwar nicht bis nach der EM 2017, aber man könne sich vorstellen, dass Henrik Rödl der Nachfolger von Fleming werde, sagte Andres. «Henrik ist bei uns bis 2020 verpflichtet worden – mit dem Hintergedanken, dass er irgendwann für uns als Bundestrainer tätig ist.» Rödl habe mit der Silbermedaille 2015 bei der Universiade und nun Platz vier bei der EM mit der U20 bewiesen, dass er auf höchstem Niveau arbeiten könne.

Basketball-Europameister Rödl steht seit Anfang des Jahres beim DBB als hauptamtlichen Bundestrainer unter Vertrag und arbeitet derzeit als Coach der U20 und als Fleming-Assistent. Schon bei der EM 2015 war er als Co-Trainer von Fleming tätig.

Spätestens ab 2017, wenn der Basketball-Weltverband für Nationalteams wieder Länderspiele während der Saison vorsieht, ist eine Doppelfunktion, wie sie Fleming derzeit inne hat, nicht mehr möglich. Der Amerikaner arbeitete zuletzt als Assistenztrainer bei den Denver Nuggets in der nordamerikanischen Profiliga NBA. In der kommenden Spielzeit wird als Assistent der Brooklyn Nets tätig sein.

Fotocredits: Lukas Schulze
(dpa)

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