Tennis

French Open: Nadal erteilt Federer eine Lehrstunde

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Rafael Nadal hat seinen Status als Sandplatzkönig mit beeindruckender Manier unter Beweis gestellt. Im Finale der French Open fegte der Spanier Roger Federer leicht und locker mit 6:1, 6:3 und 6:0 vom Platz.

Für den Spanier, der im gesamten Turnierverlauf nicht einen Satz abgegeben hat, ist es nunmehr der vierte Erfolg in Roland Garros in Folge. Damit hat Nadal den Rekord eines gewissen Björn Borg egalisiert. Der Schwede konnte seinerseits die French Open insgesamt sechsmal gewinnen. Angesichts seinen jungen Alters und seiner unbeschreiblichen Dominaz auf dem Sandbelag, scheint es nur eine Frage der Zeit bis Nadal auch diesen Rekord bricht.

Mitleid für Federer
„Rekorde sind dazu da, gebrochen zu werden“, sagte Borg bei der anschließenden Siegerehrung. „Rafael hat eine unglaubliche Leistung in diesem Turnier gezeigt.“ Dem ist nichts mehr hinbzuzufügen. Dabei schien er am Ende mit Federer etwas Mitleid gehabt zu haben. „Tut mir leid, aber ich habe nur meinen Job gemacht“, sagte Nadal nach dem einseitigen Match. Aber Federer wird den Kampf um den einzig fehlenden Grand-Slam-Titel nicht aufgeben. „Ich werde trotzdem nächstes Jahr wiederkommen, um es erneut zu versuchen“, sagte der Weltranglisten-Erste fast süffisant.

Hier der Matchball von Nadal:
[youtube oK_yVJefa8o]

Ivanovic holt ersten Grand-Slam-Titel
Bei den Damen durfte sich dagegen Ana Ivanovic über ihren ersten Grand-Slam-Titel freuen. Die Serbin setzte sich im Finale gegen die Russin Dinara Safina mit 6:4 und 6:3 durch. Neben einem Preisgeld von einer Million Euro, darf sich die 20-Jährige auch über den ersten Platz der Weltrangliste freuen.

Den hatte sie aber schon mit dem Einzug ins Finale inne. Ivanovic wird Maria Scharapowa am Montag auf dem Tennisthron beerben.

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