Wintersport

Doping: Olympia-Dritte nachträglich zwei Jahre gesperrt

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Berlin – Die ehemalige Biathlon-Vizeweltmeisterin Teja Gregorin aus Slowenien ist nach einem mehr als acht Jahre zurückliegenden Dopingvergehen für zwei Jahre gesperrt worden.

Nachtests der Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver hatten einen Verstoß gegen die Anti-Doping-Regeln ergeben, der nun bestätigt wurde, wie der Biathlon-Weltverband IBU mitteilte. Die 38-jährige Gregorin war seit dem Bekanntwerden des Falles am 4. Oktober 2017 suspendiert, seit diesem Tag gilt die Zweijahressperre rückwirkend.

Bei Olympia in Vancouver hatte Gregorin mit Platz fünf im Massenstart ihr bestes Einzel-Ergebnis erreicht. Bei Nachtests im vergangenen Herbst war sie in A- und B-Probe positiv auf Wachstumshormone getestet worden. Alle Resultate Gregorins zwischen dem 7. Februar 2010 und dem 6. Februar 2012 wurden nun nachträglich gestrichen.

Die Zweite der Weltmeisterschaften 2009 von Pyeongchang im Einzel und Olympia-Dritte von 2014 in der Verfolgung kann gegen diese Entscheidung innerhalb von 21 Tagen Berufung vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS einlegen. Ihre WM-Medaille von 2009 und das Olympia-Edelmetall von 2014 darf sie behalten.

Fotocredits: Hendrik Schmidt
(dpa)

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